Ultrawaves Ultraschallsysteme zur Desintegration von Biofeststoffen
(Ultrawaves GmbH Wasser & Umwelttechnologien)
 
Hervorgegangen ist das Unternehmen Ultrawaves Wasser- und Umwelttechnologien GmbH als klassisches „Spin Off“ aus Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an der TUHH unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Neis und dem Mitbegründer Dr.-Ing. Klaus Nickel. Diese international anerkannte Forschergruppe arbeitet seit 1995 an der Entwicklung neuer Verfahren zur Behandlung von Wasser, Abwasser und Biofeststoffen mittels Ultraschall. Der energiereiche Ultraschall erzeugt in der zu behandelnden Substanz ein Kavitationsfeld. Dieses besteht aus unzähligen winzigen Kavitationsbläschen. Diese zerplatzen und setzen dabei soviel Energie frei, dass Flocken, Zellen und Molekülverbindungen zerstört werden. Derartig behandelte Biomasse kann von den abbauenden Mikroorganismen besser umgesetzt werden. In einem Faulturm einer Kläranlage schlägt sich das in der Verkürzung der Faulzeit um bis zu 60 %, der Verringerung des Restschlamms um bis zu 30 % und der Erhöhung des Biogasgewinns um bis zu 30 % nieder.
Die Reaktoren lassen sich auf Biogasanlagen, bei der aeroben/anaeroben Stabilisierung von Klärschlamm/Biomasse, bei der Bekämpfung von Bläh- und Schwimmschlamm, bei der biologischen Stickstoffeliminierung (Denitrifikation) auf Kläranlagen und bei der Desinfektion von „trüben“ Medien (Abwasser, Brauchwasser, Schlämme) einsetzen.
Diese innovative Technologie ermöglicht Prozesse auf Anlagen zu optimieren, Entsorgungskosten zu minimieren und Erträge (z. B. die Gas- und Stromproduktion auf Biogasanlagen) zu steigern.
 
Stand: 01.07.2008
Siehe auch: http://www.ultrawaves.de