UV-Lasersysteme zur Mikrobearbeitung optisch-transparenter Materialien
(3D-Micromac AG)
Die von der Chemnitzer 3D-Micromac AG entwickelten microCODE
MCF-Lasergravursysteme sind bestens für die Mikromarkierung optischer
Gläser und Kunststoffe in der ophthalmischen Industrie geeignet.
Mittels Excimerlaser werden sichtbare, halbdurchlässige und unsichtbare
Markierungen und Encodierungen von optischen Komponenten, Linsen und
Formen erstellt.
Die Anlagen gewährleisten beste Bearbeitungsergebnisse bei hoher
Flexibilität, geringe Betriebskosten und hohe Durchsatzraten.
Besonderheit dieses Anlagenkonzepts ist die Bauweise im
Baukastenprinzip. So kann mit geringem Aufwand je nach Anforderungen
und Produktionsbedingungen eine kundenspezifische Lösung gefunden
werden.
Eine Weiterentwicklung dieser Systeme zur feinsten Bearbeitung
optisch-transparenter Materialien stellt die Fluor-Laseranlage aus dem
Haus der 3D-Micromac AG dar. Sie erlaubt aufgrund der Wellenlänge von
157 nm die Mikrostrukturierung nahezu aller Materialien im
sub-µm-Bereich. Die Anlage zeichnet sich durch den gegenüber
herkömmlichen Anlagen patentierten Strahlengang aus. Dieser stellt die
bis zu 4-fache Fluenz (Energie/Fläche) für die Materialbearbeitung am
Werkstück zur Verfügung. Der bisher übliche Leistungsverlust im
Strahlengang wird signifikant gesenkt, was eine deutliche Verringerung
der benötigten Laserenergie zur Folge hat. Damit wird die Voraussetzung
für einen zukünftigen Einsatz von F2-Laseranlagen in industriellen
Anwendungen durch deutlich reduzierten Gasverbrauch sowie geringere
Betriebskosten geschaffen.
Stand: 07.08.2007