MAN Roland InlineFoiler Prindor
(MAN Roland Druckmaschinen AG)
Bitte beachten Sie zur allgemeinen Erklärung des Bogenoffsetdrucks die angehängte Datei "MRO Odffsetdruck-InlineFoiler.doc"
Im Druckmarkt gibt es zwei klare Trends: Die Veredelungsqualität von Drucksachen zu steigern und zugleich die Produktionszeit senken – MAN Roland hat mit dem InlineFoiler Prindor, einem neuen Verfahren der Folienveredelung, eine entscheidende Innovation zur schnellen und effektiven Bogenoffset-Druckveredelung entwickelt.
Die Veredelung von Druckprodukten umfasst u.a. deren Lackierung, deren Prägung oder deren Veredelung mit einer metallisierten Folie.
Die Produktionszeit umfasst die Zeit, in der die Maschine läuft und Druckprodukte produziert. Vor einem Druckauftrag muss die Maschine in ihren Einstellungen auf den anstehenden Auftrag vorbereitet werden („Rüstzeit“ genannt).
Diese Einstellungen sind z.B. die Abstimmung der Druckmaschine auf die zu druckenden Farben, die Dicke und Größe der Bedruckstoffe/Papiere und die Vorbereitung auf die geplante Veredelung.
Mit dem InlineFoiler Prindor ist es möglich, Folien bzw. metallisierte Schichten auf einen Bedruckstoff (Substrat) zu übertragen. Das innovative Konzept des Roland InlineFoiler Prindors liegt darin, dass es mit diesem Modul im Bogenoffset erstmals möglich ist, Folien auf Substrate zu transferieren und gleichzeitig in einem Arbeitsgang den Bogen mit Farben zu bedrucken. Dabei ist es unerheblich, ob die Farbe direkt auf die Folie oder auf die Substratoberfläche gedruckt wird.
Beim bisherigen Standardverfahren, der Heißfolienprägung, werden zwei Durchgänge, ein Druck- und ein Veredelungsdurchgang, benötigt, die Maschinengeschwindigkeit muss stark vermindert werden und die Rüstzeiten sind höher.
Beim Verfahren der Metallisierten Papiere sind die Bedruckstoffe teurer und zum Überdrucken benötigt es den Auftrag von Deckweiß, das oft in einem separaten Druckdurchgang aufgetragen werden muss.
Stand: 15.09.2006
Siehe auch: http://www.man-roland.de