Herstellung von Lichtleitfasern aus großvolumigen Quarzglaszylindern
(Heraeus Holding GmbH)
Beim von Heraeus Tenevo entwickelten „RIC-Verfahren“ zur Herstellung von Lichtleitfasern wird direkt aus einem Kernstab und einem großen, mechanisch hochpräzise bearbeiteten Hohlzylinder aus synthetischem Quarzglas die Faser abgezogen. Wesentliche Vorteile gegenüber dem Stand der Technik sind die bessere Effizienz durch Vergrößerung der Chargen (ca. 5000 km Faser statt bisher ca. 600 km), die Verringerung von Prozessschritten, und die bessere Qualität der Fasern.
Das RIC-Verfahren ermöglicht eine deutliche Senkung der Herstellkosten von Lichtleitfasern und verschafft Heraeus Tenevo dadurch entscheidende Vorteile gegenüber der Konkurrenz.
Stand: 17.08.2004
Siehe auch: http://www.heraeus.com